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Was ist bisher passiert?
Inplay- und Plotzusammenfassungen
#1

Wie alles begann

2. März 1996, nicht weit von der Erde entfernt


Prolog

„Verloren? IHR HABT SIE VERLOREN?!“ Die Stimme dröhnte durch den großen Saal, wurde von den Wänden zurückgeworfen und selbst als sie bereits verstummt war, hallte das wutentbrannte verloren, verloren, verloren noch immer nach. Obwohl jeder bereits vorher versucht hatte, sich so unsichtbar wie möglich in die Schatten zu drücken, schien die ganze Gesellschaft jetzt noch ein wenig kleiner zu werden. Könnte man doch nur selbst zum Schatten werden, das war es, was viele sich vielleicht gerade dachte, ohne zu wissen, wie gefährlich dieser Wunsch war und wie nahe seine Umsetzung.
Die Gestalt in der Mitte des Raumes jedenfalls schien sich nicht besänftigen lassen zu wollen und es war wirklich jeder ein Dummkopf, der sich in Sicherheit wog, als ihre Stimme plötzlich leise und beinahe sanft zu werden schien. „Und wie konnte das passieren?“ Das Zittern, das durch die Reihen lief, war der Vorbote von etwas Schrecklichem, genauso wie das Schweigen, das auf die Frage folgte.

Der Blick aus den Augen war so kalt wie deren Farbe, die Pupillen verengten sich zu Schlitzen. Und während die verlorenen Schätze, nur Seifenblasen groß, immer schneller in Richtung Erde fielen, trommelten beinahe schon krallenartige Fingernägel auf der Stuhllehne des Thrones ein aufgebrachtes Staccato. Doch die Stille hielt an. Bis…
… ein scheinbarer Wahnwitziger den Mund aufbrachte, der Gestalt entgegenzutreten. „Ich… Das… Es… war … mein … Fehler…“ Das Mädchen mit den großen schwarzen Augen und den langen Haaren zitterte wie Espenlaub. „Dein Fehler?“ Die Stimme der Gestalt versprach keine Gnade, doch das schien nicht anzukommen. „Ich… war… nachlässig. Es… tut mir … Leid, meine … Königi…“

Das Zischen, das folgte, schnitt das letzte Wort der Bedauernswerten ab, während lange Schatten hinter dem Thron hervorschossen. Der Schrei des Entsetzens wurde schon nicht mehr gehört, schluckte die Dunkelheit doch alles. Als die Schatten sich zurückzogen, war an der Stelle, an der das Mädchen eben noch gestanden hatte, nichts mehr zu sehen. Die Gestalt mit den langen, weißen Haaren hatte sich nicht einen Millimeter bewegt, jetzt glitt ein ansatzweise zufriedenes Lachen über ihr Gesicht, das jedoch schnell wieder von dem grimmigen Blick abgelöst wurde.
„Das passiert mit Versagern. Sie sind keinen Gedanken mehr wert!“ Ihr Publikum im Schatten sich bei diesen Worten zu winden, dennoch konnten sie nichts gegen das Verblassen der Erinnerung an die Unglückselige tun. „UND JETZT GEHT! ICH WILL DIESE ERINNERUNGEN ZURÜCK! ALLE!“ Mit einem Mal brach Panik im Thronsaal aus, als jeder Versuche schnellstmöglich das Weite zu suchen. Keiner wollte so Enden wie… ja, wie wer eigentlich? Es war vermutlich ratsam, die verlorenen Schätze zurückzuholen.
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#2

Ein Monat später

3. April 1996, nicht weit von der Erde entfernt


Kapitel 1

„IHR VERSAGER! IHR NICHTNUTZE! IHR HOHLKÖPFE!“ Die Stimme hallte von den pechschwarzen Wänden wieder und verlor sich in den Tiefen der Halle. Jeder, der in Hörweite war, erstarrte förmlich in seiner Position, denn die Wut, die darin mitschwang, versprach Qualen und Schmerzen. Es war bereits ein Monat vergangen seit dem Verlust eben jener Kiste, die inzwischen schon mehrere Leben gekostet hatte. Und es sah ganz danach aus, als war einmal mehr der Zeitpunkt gekommen, um diese Zahl in die Höhe zu treiben. „Ihr habt sie immer noch nicht gefunden? IMMER NOCH NICHT? DIESER VERDAMMTE PLANET IST DOCH NICHT SO GROß!“
Antwort auf diese Frage gab es keine, versuchte doch jeder so unsichtbar wie möglich zu bleiben. Nur nicht aufzufallen, nur nicht den Zorn auf sich persönlich zu ziehen. Das war der Gestalt auf dem Thron jedoch bei Weitem nicht genug. Doch wen würde es treffen? Wer würde dieses Mal im wahrsten Sinne des Wortes seinen Kopf hinhalten müssen? Die Schatten in der Halle schienen noch dunkler zu werden, während die Figur auf dem Thron vor eben jenen trat.

Doch so sehr sie auch wütete, das brachte ihr die Schätze nicht zurück. Die Erinnerungen waren verschwunden und mit ihnen die Macht darüber. Macht, die ihr bitterlich fehlte. Dass einige bereits aufgetaucht waren, machte die Sache dabei nicht besser, bedeutete es doch bloß, dass sie für sie für immer verloren waren. An einem Punkt änderte sich jedoch nichts: „Wenn ihr zu DÄMLICH seid, diese Erinnerungen wiederzubeschaffen, dann verschafft mir Neue!“
Noch immer schien jeder in der Halle den Atem anzuhalten, unsicher, was mit diesem Satz gemeint war. War es der Befehl auszuschwärmen? Oder war es die Falle, die denjenigen das Leben kosten würde, der darauf ansprang?
Quälend lange Sekunden regte sich niemand, dann erklang ein Lachen. Kalt, schaurig, irre. Ja, es musste definitiv irre sein, anders war das nicht zu erklären. Die Menge teilte sich bereitwillig, als ein junger Mann vortrat. Seine schwarzen Haare waren zerzaust und standen in alle Richtungen ab, die Lippen waren zu einem grausamen Grinsen verzogen, aber es waren die Augen, die einem einen Schauer über den Rücken jagten: Schwarz und leer schienen sie gleichzeitig nichts und alles zu fixieren.

„Meine Königin.“ Seine Stimme klang heiser, aber entschlossen. Er wagte es nicht, die Gestalt vor dem Thron direkt anzusehen, senkte vielmehr respektvoll den Kopf, ging auf ein Knie. Und im ganzen Saal hielt man die Luft an.
Doch die erwartete Reaktion blieb aus, der Vorgetretene wurde gemustert, doch die Stimme der Weißhaarigen klang fast beeindruckt, als sie das Wort an ihn richtete. „Ferocis. Wirst du mir Erinnerungen beschaffen? Erinnerungen, die genauso mächtig sind?“ Die unterschwellige Drohung war nicht zu überhören, genauso wie jeder wusste, was die Konsequenzen für ein Versagen waren. Doch Ferocis schien das nicht im Geringsten aus de Ruhe zu bringen. „Ja, meine Königin.“ Und für den Moment schien das genug zu sein, um die rasende Wut einzudämmen. „Dann geh. Und enttäusche mich nicht!“


Daraus resultierende Inplay-Ereignisse

Sonntag, 6. April 1996


Ereignisse des Plots #01: Das Kirschblütenfest
  • Während des allseits bekannten Kirschblütenfests im Ueno Park geben die Three Lights gemeinsam mit der Violinistin Michiru Kaioh ein Benefizkonzert.
  • Es werden freiwillige Helfer für den Aufbau gesucht, die anschließend ein kostenloses Ticket für die Aftershow-Party erhalten.
  • Während des Aufbaus kommt es plötzlich zu einem bedrohlichen Zwischenfall: Zwischen den Bäumen sind die Schreie der Organisatorin Aiko zu hören.
  • Ein kleines Grüppchen will ihr zu Hilfe eilen, entdeckt auch ihre Angreifer Ferocis, wird aber selbst zum Opfer.
  • Auf Ferocis' Befehl greifen Schattendämonen Ami, Makoto, Yaten, Peruru und Michiru an und obwohl die fünf sich nach Kräften wehren, haben sie keine Chance.
  • Ferocis kann in Ruhe Aikos Erinnerungen durchforsten und schien zu finden, was er gesucht hatte.
  • Bevor die Schattendämonen den fünf ernsthaften Schaden zufügen konnten, rief Ferocis sie zurück und verschwand im Nichts, nachdem er Aikos Erinnerungen einfach zerplatzen ließ.
  • Aiko ist noch am Leben, kann sich aber nicht einmal mehr an ihren eigenen Namen erinnern. Sie erleidet eine Angstattacke, als ihr dieser Gedächtnisverlust bewusst wird. Ein gerufener Krankenwagen bringt die Organisatorin schließlich ins Krankenhaus.
  • Aikos Assistentin übernimmt die Organisation des Konzerts und bringt den Aufbau zu einem guten Ende.
  • Das gemeinsame Konzert wird ein voller Erfolg, es können über 500.000 Yen (ca. 4000 Euro) eingenommen werden.
  • Die After-Show-Party dauert bis tief in die Nacht und bereitet allen ebenfalls viel Freude.
  • Die Zeitungen berichten am nächsten Tag von einem unerklärlichen Unfall und einem atemberaubenden Abend.
  • Wer sich nach Aiko erkundigt, wird erfahren, dass sie schon am nächsten Tag aus dem Krankenhaus entlassen wird, jedoch nach wie vor unter vollkommener Amnesie leidet. Die Ärzte haben dafür keinerlei Erklärung und hoffen, dass das familiäre Umfeld ihre Erinnerungen wieder weckt.
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#3

Ein paar Tage später

8. April 1996, nicht weit von der Erde entfernt


Kapitel 2

„FEROCIS!“ Die Stimme hallte von den Wänden wider und fast schien es so, als wollten sich selbst die Schatten noch kleiner und unauffälliger bei ihrem Klang machen. Die kleine Gruppe von vier Gestalten, die sich bereits vor dem großen Thron aufgehalten hatte, bevor sich dort ihre Königin materialisiert hatte, nahm Haltung an. Ohne eine Sekunde des Zögerns fielen sie auf die Knie und beugten den Kopf. „Sieht aus, als wäre jemand in Schwierigkeiten. Hast du deinen Mund zu voll genommen beim letzten Mal, Ferocis.“ Die Schwarzhaarige neben ihm veränderte ihre demütige Haltung nicht, konnte sich aber anscheinend auch diesen Kommentar nicht verkneifen. Bevor Ferocis jedoch eine Antwort zurückzwischen konnte, hob die Person auf dem Thron ihren Blick und ihre Augen begannen weiß zu schimmern. Ein Strahl schoss auf die Schwarzhaarige zu und schleuderte sie quer durch die Halle, bis sie gegen eine Säule prallte und zu Boden fiel. „Manchmal…“ Die Stimme der Weißhaarigen auf dem Thron war kälter als Eis, „… sollte man wissen, wann man den Mund zu halten hat, Talonis. Aber da du das stets zu vergessen scheinst, kann ich auch gerne helfen, dass andere dich vergessen!“ Die Antwort kam unter Stöhnen, denn nahm die Schwarzhaarige ohne eine Miene zu verziehen wieder ihren Platz neben den anderen ein. „Nein, meine Königin. Es kommt nicht wieder vor.“

Fürs erste schien die Herrscherin zufrieden zu sein. Ihr Blick ruhte noch einen Moment auf der Schwarzhaarigen, ihre Hand bildete eine Faust, dann erschien darin ein Energieball, ehe ihre Augen weiter zu Ferocis wanderten. „Meine Kraft, sie kehrt zurück, ich spüre es. Die Erinnerung war gut!“ Genau in diesem Moment flackerte Aikos Gesicht mit einem stolzen Lächeln in der Energiekugel auf, bevor es erlosch und mit ihm auch die Kugel. Zorn zeichnete sich auf den Zügen der Königin ab, als sie für einen Augenblick ihre Hand betrachtete, dann den Blick jedoch wieder hob. „Aber es war zu wenig! Ich brauche mehr davon, viel mehr! Besorge mir Erinnerungen wie diese und es soll nicht dein Schaden sein. Versage und du wirst selbst zur Erinnerung!“ Bevor dazu jemand etwas hervorbringen konnte, blitzte es bereits auf und der Thron lag wieder verweist vor ihnen.
Es war die Schwarzhaarige, die auf den Namen Talonis hörte, die aufschnaubte. „Wenn sie mehr Macht will, sollte sie nicht so verschwenderisch damit umgehen. Sie hat auch Füße, die man benutzen kann!“ Ferocis jedoch zeigte sich unbeeindruckt. „Das solltest du sie unbedingt hören lassen, aber bitte, lass mich dabei sein, wenn du das tust, ja?“ Der giftige Blick, den er bekam, ließ ihn kalt, ebenso die Antwort: „Vielleicht sollte ich mich dann damit beeilen, denn dein Auftrag klingt ganz so, als ob du bald nicht mehr unter uns weilen würdest!“

Ferocis jedoch schüttelte nur langsam den Kopf. „Falsch. Mein Auftrag klingt so, als könntet ihr euch bald warm anziehen, wenn ihr mir noch das Wasser reichen wollt. Ich werde ihr besorgen, was sie braucht. Diese Menschen… so dumm und nutzlos und absolut keine Gefahr… haben ganz wunderbare Erinnerungen für unsere Zwecke. Und wenn ich die erst einmal besorgt habe, dann habt ihr keine Chance mehr. Sieht ganz so aus, als müsste sich Tokio im April darauf einstellen, einiges zu vergessen!“ Und mit dieser Ansage löste auch er sich in Luft auf. Immerhin hatte er eine Mission zu erfüllen und er wusste auch schon ganz genau, wo er beginnen würde…


Daraus resultierende Inplay-Ereignisse

April 1996


Ereignisse des Plots #02: April, April!
  • 09. April 1996 Bunny, Chibiusa und Hotaru begegnen sich im Wohnviertel in der Nähe des Tsukino-Hauses. Unweit von ihnen wird ein Vater mit Kind angegriffen.

  • 13. April 1996 Michiru, Haruka und Diana treffen am Strand zufällig aufeinander. Ihre Begegnung wird jedoch gestört als Ferocis und ein Schattendämon ein junges Teenagerpärchen angreifen.

  • 16. April 1996 Shingo, Ami und Taiki werden Zeuge wie in der Juban Municipal Oberschule der Kapitän des Schwimmteams angegriffen wird. Shingo wird dabei bewusstlos geschlagen.

  • 22. April 1996 Kakyuu, Seiya und Kunzite werden in Kakyuus Blumenladen in einen Kampf mit Ferocis und seinem Schattendämon verwickelt. Während Seiya ausgeknockt wird, schlagen sich die beiden anderen tapfer.

  • 25. April 1996 Sele-Sele, Jun-Jun und Seijuro werden im Park Zeuge, wie plötzlich ein Riesenschneemann auftaucht und Chaos stiftet. Hintergrund dazu ist Ferocis, der die Erinnerungen eines kleinen Mädchens stehlen will.

  • 29. April 2996 Masato, Minako und Yaten finden sich zu einer Autogrammstunde in einer Bücherhandlung ein. Bevor es jedoch dazu kommen kann, greift Ferocis an, um sich die Erinnerungen der Inhaberin zu holen.
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